Dieses Schilddrüsenquiz gibt Ihnen Informationen über eine mögliche Schilddrüsenerkrankung und hilft auch bei einer laufenden Behandlung zu überprüfen, ob und inwieweit einzelne Therapien anschlagen bzw. angepasst werden sollten.
Für jede der folgenden Aussagen, die auf Sie zutreffen, markieren Sie die dahinter stehende Punktzahl. Am Ende addieren Sie alle Punkte zusammen.
- Ihre Händer sind immer warm, manchmal heiß und oft feucht. 2
- Sie haben wenige Ängste. 1
- Sie haben fast immer Durst und trinken gern Kühles. 2
- Sie können sich nicht mehr freuen wie früher. 0
- Sie können nie still sitzen, sind immer tätig und leisten mehr als alle anderen, sind aber auch dauernd ausgepowert. 2
- Ihr Partner wirft Ihnen vor, dass man sich nicht mehr auf Ihre Gefühle verlassen kann. 2
- Sie werden manchmal von starken Ängsten geplagt. 2
- Ihre Hände sind meist warm und eher trocken. 1
- Ihre Unterschenkel sind durch eine teigige Flüssigkeitseinlagerung dicker geworden. 0
- Sie trinken in der Regel nur warme Getränke und eher wenig. 0
- Sie haben keine Lust auf Sex. 0
- Es gibt immer wieder Situationen, in denen Sie vor Hitze vergehen könnten und sich am liebsten die Kleider vom Leib reissen würden. 2
- Ihr Herzschlag liegt meist über 70 Schläge pro Minute und steigt schon bei geringer Anstrengung auf über 100 Schläge pro Minute. Bei starker Anstrengung wird er so schnell, dass Sie ihn kaum messen können. 2
- Sie schlafen schlecht ein und durch. 2
- Sie haben häufig Durchfall. 2
- Ihr Herzschlag liegt meist um 60 Schläge pro Minute. Sie spüren Ihren Herzschlag in Ruhe nur, wenn Sie darauf achten. 1
- Ihre Hände sind meist kühl und trocken. 0
- Sie sind antriebslos, immer müde und haben Schwierigkeiten, Ihre Leistung zu bringen. 0
- Ihre Hände zittern sehr leicht. 2
- Sie schwitzen aus dem geringsten Anlass. 2
- Wenn Sie normal essen, nehmen Sie nicht zu; durch weniger essen verlieren Sie Gewicht. 1
- Sie machen alles langsamer als andere. 0
- Sie verlieren mehr Haare als früher, vor allem im Schläfenbereich. 2
- Sie schlafen in der Regel tief und fest; wachen aber bei lauten Geräuschen auf. 1
- Sie essen viel und oft, haben aber trotzdem immer wieder Heißhunger. 2
- Sie schwitzen nur, wenn es sehr warm ist. 1
- Egal, wie viel Sie essen, Sie halten immer Ihre schlanke Figur. 2
- Im Winter, in der kühlen Übergangszeit und bei nassem Wetter fühlen Sie sich wohl. 2
- Wenn es kalt ist, kühlen Sie aus, meist aber ist Ihnen in Kleidern angenehm warm. 1
- Sie haben keine Herzrhythmusstörungen. 1
- Sie schlafen viel und sind trotzdem müde. 0
- Ihr Herzschlag ist sehr langsam, meist unter 60 Schläge pro Minute und bei Anstrengung geht er kaum über 100 Schläge pro Minute, obwohl Sie völlig erschöpft sind. 0
- Sie sind morgens gut ausgeruht und leistungsfähig. 1
- Sie erkälten sich nur selten. 1
- Ihr Blutdruck ist höher als früher, der zweite, diastolische Wert liegt über 100 mmHg. 2
- Sie sind ruhig und ausgeglichen, können aber auch einmal laut werden, wenn es notwendig ist. 1
- Ihr diastolischer Blutdruck liegt unter 90 mmHg. 1
- Sie fühlen sich nur im Sommer halbwegs wohl, ansonsten ist Ihnen immer zu kalt. 0
- Sie sind in Prüfungssituationen viel nervöser als sonst. 2
- Ihre Stimme ist rauh und heiser geworden. 0
- Sie sind so ruhig, dass man schon von Gleichgültigkeit sprechen kann. Bei Bedrohungen reagieren Sie apathisch und teilnahmslos. 0
- Egal, wie wenig Sie essen, Sie nehmen doch eher weiter zu.
- Ihre Haut ist kühl, trocken und schuppt sich an manchen Stellen. 0
- Sie reagieren auf den geringsten Anlass wie ein “HB”-Männchen. 2
- Sie hören schlechter als früher. 0
- Sie sind viel ungeduldiger und in Ihrem Urteil unerbittlicher als früher. 2
- Sie bringen Ihre Leistung, ruhen aber auch gerne aus. Bei Bedarf können Sie auch lange und gut arbeiten. 1
- Sie sind nach dem Sport immer noch gut drauf. 1
- Sie frieren fast immer, mitunter sogar im Sommer, und sind immer wärmer angezogen als andere. 0
- Sie haben in letzter Zeit Herzrhythmusstörungen bekommen. 2
- Ihre Grundstimmung ist wach und gut gelaunt. 1
- Ihr Blutdruck ist niedriger als früher, der zweite, diastolische Wert liegt unter 80 mmHg. 0
- Am liebsten sind Ihnen ausgeglichene, warm-trockene Temperaturen. 1
- Sie haben selten Durst, haben aber kein Problem damit, bei Gelegenheit viel Flüssigkeit zu trinken. 1
- Sie haben einen gut geformten Stuhl und regelmäßig Stuhlgang. 1
- Ihr Stuhlgang ist träge und kommt nur alle paar Tage. 0
- Sie gelten als verlässlich und besonnen. 1
- Sie haben wenig Selbstbewußtsein und sind meist gedrückter Stimmung. 0
- In Belastungssituationen bleiben Sie ruhig und verständnisvoll. 1
- Ihr Gang gemächlicher und unsicherer geworden. 0
Gesamt:_____
Auswertung:
0 – 20 Punkte: Unterfunktionstyp
Es bestehen bei Ihnen deutliche Hinweise auf eine Schilddrüsenunterfunktion. Diese kann mehr oder minder stark ausgeprägt sein und auch durch andere Krankheiten oder Störungen hervorgerufen oder verschlechtert werden.
20 – 40 Punkte: Normaltyp
Das Gesamtbild Ihrer Aussagen spricht gegen eine Schilddrüsenfunktionsstörung.
40 – 60 Punkte: Überfunktionstyp
Bei Ihnen bestehen deutliche Hinweise auf eine Überfunktion der Schilddrüse. Diese kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein und auch durch weitere Krankheiten oder Störungen hervorgerufen oder verschlechtert werden.*
Eine gute Möglichkeit der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen stellt die klassische Homöopathie dar. Nach einem langen Gespräch, das viele Aspekte des Lebens des Patienten umfasst um die notwendigen Informationen für die Wahl des Mittels zu liefern, wird ein homöopathisches Mittel verschrieben. Evtl. Schilddrüsenhormone werden nicht abgesetzt, sondern weiter eingenommen; sollten sich die Laborwerte ändern, kann die Dosis angepasst werden.
Nach einigen Wochen sollten ein zweites Gespräch und eine Überprüfung des Hormonstatus stattfinden, um zu überprüfen, ob das Medikament global wirkt oder ein Folgemittel gesucht werden sollte. Da es sich bei Schilddrüsenerkrankungen meistens (Ausnahme akute Entzündungen) um chronische Prozesse handelt, werden sich die Symptome nicht so schnell ändern. Allerdings wird die Lebenskraft angeregt und man kann anhand von anderen Zeichen Veränderungen im Allgemeinbefinden und im Energiehaushalt beziehungsweise der Psyche erkennen, ob und wie das Mittel wirkt.
Durch eine homöopathische Behandlung kann man immer wieder erleben, dass sich die Chancen einer Heilung bzw. Besserung erhöhen, die Lebenskraft gestärkt und angeregt wird und sich Energie und Lebensfreude wieder durchsetzen.
C. Knauf-Bock
Heilpraktikerin
* nach Berndt Rieger