Liebe Patienten,
nach diesem langen Winter freuen wir uns alle auf den Frühling. Leider sind aber immer mehr Menschen vom Heuschnupfen betroffen, der es schwer macht, die Sonne, die blühenden Bäume und Blumen einfach nur zu genießen.
Symptome von Heuschnupfen sind unter anderen NIesen und Niesanfälle, Juckreiz, wässriger Schnupfen, blockierte Nasenatmung, Husten, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen, tränenede Augen oder allgemeines Unwohlsein.
Zur Behandlung des Heuschnupfens gibt es unterschiedliche Therapien:
Schulmedizin:
- Cromone (z.B. Cromoglycinsäure), die lokal zur Prophylaxe eingesetzt werden;
- Antihistaminika (z.B. Ceterizin), das individuelle Ansprechen ist sehr unterschiedlich;
- Symphathomimetika (z.B. Tetryzolin), die Substanzen wirken nur kurz und können bei längerer Anwendung zu einer Schleimhautatrophie führen;
- Glukokortikosteroide (z.B. Flunisolid) sind systemisch, d.h. auf den ganzen Körper wirkende Substanzen, die bei Kindern aufgrund der Beeinflussung der Hypophysen-Nebennierenhormon-Achse (u.a. Wachstumsstörungen) abzulehnen sind.
Aus Sicht der Homöopathie stellen diese Maßnahmen eine Unterdrückung der äußerlichen Symptome einer eigentlich tiefer liegenden Störung dar.
Hyposensibilisierung:
hier kommt es schon im Verlauf der 3 Behandlungsjahre häufig zu einer Allergieausweituung gegen weitere Pollenarten, die eine Abänderung der Behandlung sowie die Zuschaltung weiterer Desensibilisierungsserien notwendig macht. Eine sichere Prognose über den Erfolg der Hyposensibilisierung kann nie sicher abgegeben werden und die Allergiekrankheit an sich ist nicht geheilt.
Naturheilkundliche Verfahren (u.a.):
- Bachblütentherapie kann gute Dienste leisten, um den Patienten für Veränderungen “bereit” zu machen. Mögliche Mittel sind z.B. Beech, Crab Apple, Holly oder auch die Notfalltropfen bei akuten Beschwerden.
- Fußreflexzonentherapie kann als Begleittherapie mit dem Ansatz angewendet werden, stabilisierend auf den Gesamtorganismus zu wirken und somit die Allergiebereitschaft auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
- Akupunktur ist eine bei Allergien gut wirksame Behandlungsmethode und kann insbesondere bei akuten Beschwerden entlastend und Medikamente einsparend genutzt werden.
Zu den naturheilkundlichen Verfahren gehört auch die Homöopathie. Es ist eine Therapie, die von dem sächsischen Arzt S. Hahnemann 1796 begründet wurde. Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden. Durch ein wohlgewähltes Mittel soll erreicht werden, dass der Körper auf das Allergen, z.B. die Pollen, nicht mehr pathologisch reagiert und auch keine Symptome entwickelt. Um dieses zu erreichen, muss ein Stoff, der ähnlich wie das Allergen wirkt, in homöopathisch potenzierter Form abgegeben werden.
Im Rahmen einer ausführlichen Anamnese werden dazu die individuellen Symptome des Patienten genau erfragt. Im Anschluß werden die charakteristischen Symptome bestimmt und mit Hilfe eines Repertoriums das homöopathische Mittel gewählt, dessen Symptome den Beschwerden des Patienten am ähnlichsten sind. Anschließend wird das Arzneimittel normalerweise in potenzierter Form als Einzelmittel verordnet.
Leiden Sie oder Ihre Kinder unter Heuschnupfen oder sogar unter Asthma, möchte ich Ihnen die Homöopathie empfehlen. Sie wirkt speziell auf die entsprechenden Symptome und hat keine Nebenwirkungen.
C. Knauf-Bock
Heilpraktikerin